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Lust auf Sommerblumen?

Sommerblumen sind Frust pur. Ins Frühbeet gesät, pikiert, nach dem letzten Frost die kostbaren Pflänzchen in den Garten gesetzt – besser müsste es heißen: den Schnecken zum Fraß vorgeworfen. Zinnien, Tagetes, wer Schnecken hat muss auf diese zauberhaften Sommerblumen verzichten oder zur Massenmörderin werden. Aber ein Garten braucht Sommerblumen, denn sonst blüht um diese Jahreszeit …

Das große Fressen

Nacktschnecken lieben Studentenblumen (Tagetes). Es soll ihr spezieller Duft sein, den sie unwiderstehlich finden. Schnecken brauchen Feuchtigkeit. Ich habe meine Tagetes deshalb in einen Blumentopf gepflanzt und sie am sonnigsten Ort im Garten platziert – volle Pulle Südlage. Bislang hat es funktioniert. Aber das Überleben der Pflanze ist nur noch eine Frage der Zeit. Wir …

Vielfalt neu entdeckt

Gibt es das, pinkfarbene Wilde Möhren? Daucus carota, so heißt die Pflanze bei Botanikern, blüht in der Natur weiß mit dem typischen schwarzen Punkt in der Mitte der Blüte. Er sieht aus wie ein Insekt und nennt sich Anthocyanpunkt. Den hat auch die neue Pflanze in meinem Garten. Er ist nur nicht so gut zu …

Ein Spiel von Licht und Schatten

Das Einjährige Silberblatt (Lunaria annua) blüht im Mai (Foto oben) – meist violett, seltener weiß. Jetzt im Sommer reifen seine Samen. Es macht mir Freude, dabei zuzuschauen, wie sie sich zu dem entwickeln, das der Pflanze ihren Namen gab: Silberblatt. Kürzlich schimmerten die Sonnenstrahlen durch die noch unreifen Samenstände. Innen kann man die großen flachen Samen …

Filigrane Schönheit aus China

Seit Tagen Dauerregen, mal mit, mal ohne Gewitter – bei uns im Norden zieht der Hochsommer als Herbst vorbei. Im Gegensatz zu mir scheinen das manche Garten-Pflanzen sogar zu genießen. Dazu gehört meine Chinesische-Wiesenraute (Thalictrum delavayi). Sie mag gern feuchte Böden. Im Gegensatz zur heimischen Akeleiblättrigen Wiesenraute (Thalictrum aquilegiifolium, nächstes Foto), die schon lange verblüht …

Sch…. Regen

Heute morgen beim Blick aus dem Küchenfenster sah ich die erste Großlibelle dieses Jahres. Sie muss erst kürzlich geschlüpft sein. Zum Schlafen hat sich Blaugrüne Mosaikjungfer (Aeshna cyanea) einen halbwegs geschützten Platz im Kirschlorbeer ausgesucht. Am Vormittag schüttete es so, dass die Regenrinnen überliefen. Die Blaugrüne Mosaikjungfer verkroch sich noch tiefer ins Laub und klappte …

Mein ungeplantes Kürbisbeet

Zum ersten Mal wachsen ich in diesem Jahr Kürbispflanzen in meinem Garten, nicht nur eine sondern mindestens fünf. Das war nicht geplant. „Schuld“ haben die Hühner, die im Frühjahr für drei Wochen in meinem Garten lebten. Sie lungerten ständig nach Futter. Ich hatte einen Hokkaido-Kürbis zerteilt und dachte: Vielleicht mögen sie die nahrhaften Kerne? Pusteblume. …

Feuriges Gartenglück

Meine Großmutter hatte Montbretien (Crocosmia) im Garten. Sie blühten etwa kniehoch, ihre Farbe ein trübes Orange. Im Herbst musste ich sie ausgraben, denn sie waren nicht winterhart. Verpasste man den Zeitpunkt, sind Ihre Knollen erfroren. Es gab Zeiten, da waren die Winter kälter als heute und es galt: Alles was nicht frosthart ist, gehört bis …

Sammlerin im Morgengrau

Eigentlich ist es zu früh im Jahr für Morgennebel und Tau benetzte Halme. Die Sonne steht zu hoch, und die Nächte im Norden Deutschlands sind im Juli kurz. Trotz ungewöhnlicher Hitze hat es allerdings immer wieder reichlich geregnet. Unser Garten-Regenmesser ist bei 70 Liter angekommen. Das ist viel für den Monat Juli. Nach einem nächtlichen …

Gekommen, um zu bleiben

Das klingt böse: „Invasiver Neophyt“ – wie die Diagnose einer schweren Krankheit, wie ein Gerichtsurteil. In gewisser Weise stimmt es auch. Das Einjährige Berufkraut (Erigeron annuus) breitet sich aus und ist hier nicht heimisch. Ursprünglich stammt es aus den USA. Vor 300 Jahren kam es als dekorative Gartenpflanze zu uns. Da es wärmeliebend ist, wandert …