Moore speichern CO2. Sie sind Lebensräume für Extremisten – selten gewordene Pflanzen und Tiere –, die an den wassergesättigten nährstoffarmen Lebensraum angepasst sind: Binsen, Simsen, Torfmoose, Rohrkolben, Moorfrösche, Libellen. Im Laufe der Jahrhunderte wurden fast alle Moore in Deutschland entwässert, der Torf abgebaut und zum Heizen genutzt, die Böden urbar gemacht als Weide- oder Ackerland. Ein Frevel am Klima und an der Artenvielfalt.

Mit Moorfutures Moore sichern

Über die Autorin

Susanne Dohrn lebt als Autorin und freie Journalistin in einem alten Garten in Schleswig-Holstein. 2017 erschien ihr Buch „Das Ende der Natur: Die Landwirtschaft und das stille Sterben vor unserer Haustür“ (Ch.Links Verlag, Taschenbuchausgabe 2018 im Herder Verlag), 2019 veröffentlichte sie „Der Boden: Bedrohter Helfer gegen den Klimawandel“ (Ch.Links Verlag). Im November 2020 erhielt das Buch den Salus-Medien-Sonderpreis, mit dem das Unternehmen "herausragende journalistische Beiträge ... zu Gentechnik, Ökologie und Umwelt" auszeichnet.

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