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Ganz schön staubig

Hummeln haben einen haarigen Körper, auf dem sie viele Pollen sammeln, wie oben der Stockrosen-Blüte (Alcea rosea). Als Bestäuber sind sie aus vielerlei Gründen unerlässlich: Sie sind fleißig. Bis zu 18 Stunden am Tag fliegen sie von Blüte zu Blüte. Außerdem reichen ihnen, anders als Honigbienen, schon wenige Grad über Null, um auf Futtersuche zu …

Mohn-Variationen

Carl von Linné (1707-1778) unterschied die Pflanzen nach der Form ihrer Fortpflanzungsorgane – den Staubbeuteln und den Stempeln. Bei Mohnpflanzen sind sie besonders präsent. Alle Stempel der Mohnblüten sind von Staubbeutel-Wuscheln umkränzt, wie man beim Schlafmohn (Papaverum somniferum, Foto oben) gut erkennen kann. Beim Saat-Mohn (Papaver dubium), den schon Linné beschrieben hat, gehen die Blütenblätter …

Lichte Momente

Lange Abende und tief stehendes Sonnenlicht lassen Pflanzen leuchten. Der Türkische Mohn (Papaver orientale, oben) wird zum Flammenmeer. In den Blütenblättern der Sibirischen Schwertlilie (Iris sibirica) zeichnet sich das symmetrische Geäst der feinen Äderchen ab. Der Gelbe Scheinmohn (Meconopsis cambrica) schwebt wie ein Zitronenfalter über den Beeten, wenn er das Licht der untergehenden Sonne einfängt. Die Wildbiene …

Im Garten der Medusen

Um diese Jahreszeit reise ich mit den Augen. Heute war es ein Tauchgang in einem Meer schönster Korallen und Polypen. Das habe ich vor allem der Akeleiblättrigen Wiesenraute (Thalictrum aquilegifolium) zu verdanken, die in voller Blüte steht: eine weiß (oben), alle anderen rosa. Ihre Blüten erinnern an Korallen, deren Polypen in der Meeresströmung schaukeln. Die …

Tutus

Verblüht – wie schade denkt die Gärtnerin und stellt fest: ist doch nicht so schade, denn manche Blüten behalten ihre Schönheit auch, wenn die Blütenblätter abgefallen sind. So ist es beim Klatschmohn (Papaver rhoeas, unten). Ich habe das Motiv in dem grandiosen Wildgarten von Greengables in Heidgraben entdeckt. Die Staubkörner umgeben die Frucht noch eine …

Haarige Sachen

Mal ist es Sonnenschutz, mal Abwehr von hungrigen Fressern, manchmal vielleicht nur eine Laune der Natur – Haare bei Pflanzen weit verbreitet. Wer ganz nah herangeht, wie beim Fotografieren, kann sie erkennen. Dann zeigt sich, dass Stängel, Knospe und Blüte der Akelei (Foto oben) mit einem feinen Flaum überzogen sind. Die Blätter der Kronen-Lichtnelke oder …