Eine Welt voller Geheimnisse

Was besteht zur Hälfte aus Luft? Was ist so leicht, dass es von Kontinent zu Kontinent fliegen kann und gleichzeitig tonnenschwer? Was speichert Unmengen von Kohlenstoff und hilft den Klimawandel zu bewältigen? Es ist die Welt unter unseren Füßen – über die wir so wenig wissen und die doch so zentral für unser Überleben ist. …

In den Himmel geschaut

Beim Abwerfen ihres Laubs verhalten sich die Bäume ziemlich unterschiedlich. Einige behalten ihre Blätter sehr lange, andere trennen sich schnell von ihnen. Die Birke (Betula, oben) braucht noch einen kräftigen Wind, bis sie „nackt“ dasteht. Bei der Samthaarige Stinkesche (Tetradium daniellii) sind noch die vertrockneten Blütenstände sichtbar. Sie heißt auch Bienen- oder Honigbaum, weil sie im Sommer …

November-Sinfonie

Die Farben im Garten verblassen, die letzten Blätter fegt der Wind von den Bäumen. Nur das Pfaffenhütchen (Euonymus europaeus), auch Spindelstrauch genannt, widersetzt sich wacker der trüben Novemberfarbigkeit. Seine Blätter hat es zwar verloren, aber noch leuchten seine karminroten Früchte. Demnächst werden die Vögel sie gefressen haben. Wo sie die Samen wieder ausscheiden, wachsen im …

Die letzten ihrer Art

Nach ein paar Novembertagen mit tiefhängenden Wolken scheint heute am 13. November in Schleswig-Holstein die Sonne, und der Garten ist bereit für die Entdeckung einiger Nachzügler, wie die gelbe Rose (oben) mit ihrer letzten Blüte für dieses Jahr. Die Schleifenblumen (Iberis umbellata) können es auch nicht lassen. Ein paar Nachzügler blühen jedes Jahr bis zum …

Ein neuer Lebensraum entsteht

Wir hatten Glück: Unsere Nachbarin hatte für ihre Natursteine keine Verwendung mehr, weil sie ihre Terrasse neu anlegen ließ. Also transportierten wir sie ab, was eine mächtige Schufterei war und wählten geeigneten Ort für eine Naturstein-Pyramide im Garten. Sonnig sollte der Platz sein, und gut zu sehen, damit auch wir Freude daran haben. Dort bauten …

Fallobst und seine Liebhaber

Von meinen Eltern und Großeltern habe ich gelernt, dass man herabgefallene Äpfel nicht „verkommen“ lässt, sondern einsammelt. Am liebsten täglich und dann gleich verarbeitet, z.B. zu Apfelmus. Das schaffe ich nicht, will es auch gar nicht. Mit dem Fallobst ist es wie mit den Blättern auf dem Rasen: Sie sind Futter – die Blätter für …

Namenlose Schönheit

Die Rose war Geburtstagsgeschenk vorletztes Jahr im Mai. Wie sie heißt, wüsste ich gerne, denn sie hat sich prachtvoll entwickelt. Nun im November hat sie ihre letzte Blüte für dieses Jahr geöffnet und verzaubert mich mit ihrem Rupf nach Rosenwasser. Was für ein Geschenk!

Insekten im Oktober

Von allen heimischen Blühpflanzen gehört der Efeu (Hedera helix) zu denen, die am spätesten dran sind. Erst im Oktober fängt er an zu blühen und ist dann bis in den November hinein eine wichtige Futterquelle für Bienen und Fliegen. Der Efeu, der meine Hausfassade gen Norden begrünt, blüht nicht, denn er wird jeden Sommer geschoren, damit er …

Das Ende eines Holunderbusches

Der erste Herbststurm fegte durch unsere hohe Weißdornhecke, und am Boden lag einer ihren vielen Mitbewohner: ein dicker Ast vom Schwarzen Holunder (Sambucus nigra). Seine Zweige ragten schon länger fast kahl in den Himmel. Wir haben ihn stehen lassen, denn ein wenig Totholz im Garten fördert die Vielfalt.  Der wahre Bösewicht Als ich die Äste wegräumen …

Was blüht denn da?

Ein sonniger Tag in der letzten Oktoberwoche lockte den Goßen Kohlweißling (Pieris brassicae) auf dem Foto oben aus seinem Versteck. Er hat seinen Saugrüssel tief in der Doldigen Schleifenblume (Iberis umbellata) versenkt, die eigentlich im Frühsommer blüht. Ein Rest Sommer Im Garten ist die üppige Farbenpracht vorbei. Jetzt kommt die Zeit der kleinen Freuden, denn …