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Faszination der Nähe

Hildegard von Bingen (1098 – 1179) nannte die Akelei (Aquilegia vulgaris) „aglaia“ oder „agleya“. Es könnte auf das althochdeutsche Aglei zurückgehen oder auf das lateinische aquila für Adler. Der Gelehrte und Bischof Albertus Magnus (um 1200 – 1280) schreibt in seiner Naturkunde De vegetabilibus die Blüte habe eine Adlergestalt, weil die Sporne wie die Krallen eines Adlers gekrümmt seien. …

Wildes Durcheinander

In diesem Frühjahr ist es unmöglich, im Garten Ordnung zu halten. „Schön schier“, also schön ordentlich, wie die Platt sprechende Generation meines Vaters ihre Gärten einst gestaltete, funktioniert nicht. Allenfalls eine halbwegs kontrollierte Wildnis. Die Gemeine Akelei (Aquilegia vulgaris) hat seit gestern ihre Blüten geöffnet. Sie ist eine heimische Wildstaude. Sät man wie ich die …

Heute mal was Schönes

Für Gartenbesitzer und Naturfreunde war dieses Jahr ein ganz besonderes. Zurückgeworfen auf sich selbst und die unmittelbare Umgebung habe ich Details in meinem Garten entdeckt, die ich nicht kannte. Zum Beispiel, dass es gefüllte Schneeglöckchen (Galanthus nivalis), Foto oben, gibt. Das war im Februar. März: Wie die Glaskunst von Emile Gallé – die Stempel einer …