Anfang April. Es ist warm geworden, der Acker ist trocken, die „Klüten“ sind entfernt, endlich können wir säen. Aber wie verteilt man 5 Gramm Saat pro Quadratmeter gleichmäßig, eine Saat zudem, die aus großen bis winzig kleinen Körnern besteht? Ich erinnere mich, wie wir, als ich Kind war, Radieschen und Möhren gesät haben, nämlich mit Sand vermischt. Also kaufe ich eine Tüte feinsten Sandkistensand, 25 Kilo, keine Ahnung wie viel davon wir benötigen werden. Und ich holte mir Rat bei meinem Vater. Der hat schon das Ausharken überwacht, nun muss er den Sämann machen.

Über die Autorin

Susanne Dohrn lebt als Autorin und freie Journalistin in einem alten Garten in Schleswig-Holstein. 2017 erschien ihr Buch „Das Ende der Natur: Die Landwirtschaft und das stille Sterben vor unserer Haustür“ (Ch.Links Verlag, Taschenbuchausgabe 2018 im Herder Verlag), 2019 veröffentlichte sie „Der Boden: Bedrohter Helfer gegen den Klimawandel“ (Ch.Links Verlag). Im November 2020 erhielt das Buch den Salus-Medien-Sonderpreis, mit dem das Unternehmen "herausragende journalistische Beiträge ... zu Gentechnik, Ökologie und Umwelt" auszeichnet.

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