Gib mir ein sonniges trockenes Stück Land. Gibt mir schlechten Boden. Gib mir Sonne satt, und ich fühle mich wohl. So verhält sich mein Natternkopf (Echium vulgare). Dort, wo ich ihn gerne haben möchte, wächst er nicht. Sogar gekaufte Pflanzen gehen ein. Aber gen Süden, wo die Sonne stundenlang hinknallt, wo der Boden staubt und sonst nichts gedeiht, da siedelt er sich an. In diesem Jahr hat er meterhohe Rispen gebildet. Sie leuchten im schönsten Pink-Blau. Seine Wurzel reicht bis zu 80 Zentimeter tief in den Boden, sodass er auch bei größter Hitze und Trockenheit an Wasser gelangt. Egal wie heiß noch wird, mein Gewöhnlicher Natternkopf wird nicht schlapp machen.

