Alles braun und verbrannt – derzeit sehen viele Gärten in Deutschland so aus. Meiner nicht. Natürlich gehört Glück dazu. In Schleswig-Holstein hat es ab und zu ein ganz klein bisschen geregnet, vor allem nachts. Aber auf mehr als 30 Grad, und das seit Wochen, ist unsere Natur hier im Norden nicht eingestellt. In meinem Garten kann ich beobachten, welche Pflanzen mit diesem Wetter gut klar kommen. Dazu gehören meine spät blühenden winterharten Montbretien. Man sieht ihren Blüten an, dass sie unter der Trockenheit leiden. Sie sind weniger prall als sonst. Aber sie blühen wacker und zusammen mit dem blauen Storchschnabel „Rozanne“, der ebenfalls der Hitze widersteht, sorgen sie für hübsche Farbaspekte. Die Kombination werde ich mir für das nächste Jahr merken.

