Man nehme: ein sonniges, trocknes Stück Gartenland. Man trage 15 Zentimeter Oberboden ab, damit der Boden „unkrautfrei“ wird. Wenn die Fläche zu groß ist, geht das nur mit einem Bagger. Danach wird reichlich Sand auf der Fläche verteilt und eingearbeitet, denn magerer Boden begünstigt die Pflanzen, die hier wachsen und blühen sollen. Aussaat ist April/Mai, am besten mit einer Blumenmischung für trockene, nähstoffarme, sonnige Standorte. Der ersten Blüten zeigen im Sommer, die wahre Pracht entfaltet sich ein Jahr später, weil viele Pflanzen zweijährig sind oder erst einen Kältereiz brauchen, um zu keimen.

Über die Autorin

Susanne Dohrn lebt als Autorin und freie Journalistin in einem alten Garten in Schleswig-Holstein. 2017 erschien ihr Buch „Das Ende der Natur: Die Landwirtschaft und das stille Sterben vor unserer Haustür“ (Ch.Links Verlag, Taschenbuchausgabe 2018 im Herder Verlag), 2019 veröffentlichte sie „Der Boden: Bedrohter Helfer gegen den Klimawandel“ (Ch.Links Verlag). Im November 2020 erhielt das Buch den Salus-Medien-Sonderpreis, mit dem das Unternehmen "herausragende journalistische Beiträge ... zu Gentechnik, Ökologie und Umwelt" auszeichnet.

Vielleicht gefällt dir auch das: